Was tun!

Welche Formen des Widerstands sind nützlich? Wie können sich Betroffene und Unterstützer*innen regional, überregional, international organisieren und vernetzen? Ideen sind gefragt! Von ganz kleinen bis ganz grossen!


Aktionsgruppe Uster

Nachdem das Bündnis am 14. Mai einen Aktionstag im Stadtpark von Uster veranstaltet hat, geht das Engagement in Uster gegen die Eingrenzungs- und Bunkerpolitik weiter. Viele Interessierte haben sich gemeldet. Die Aktionsgruppe Uster trifft sich regelmässig, um weitere Veranstaltungen und Aktionen in der Gemeinde Uster zu organisieren (siehe Termine in der Spalte rechts). Weitere Interessierte können sich jederzeit melden.

Text zur Situation in Uster [PDF]
 



Referendum zur Aufhebung von Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene im Kanton Zürich

Jetzt Referendum unterschreiben, falls Du in Zürich stimmberechtigt bist: Menschen mit dem sog. F-Ausweis erhalten ein Bleiberecht, weil die Rückkehr in ihre Heimat – nach Syrien, Eritrea und Afghanistan – nicht zumutbar ist. Vier von fünf vorläufig aufgenommene Menschen bleiben dauerhaft in der Schweiz. Sie sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und sollen deshalb auch entsprechende Rechte haben. Die Mehrheit des Kantonsrats will diesen Menschen nur noch Asylfürsorge gewähren und sie damit in die Prekarität zwingend. Deshalb jetzt das Referendum unterschreiben! Hier geht’s zum Unterschriftenbogen
 


 

Besuche in den Notunterkünften

In den Notunterkünften des Kantons Zürich müssen abgewiesene Flüchtlinge mit 8.50 Franken pro Tag leben. Teilweise handelt es sich um Bunker und die Menschen sind auf die Gemeinde oder den Bezirk «eingegrenzt». Das heisst sie dürfen das Gebiet nicht verlassen. Jede Woche besuchen wir die Menschen in den Notunterkünften. Wenn Du Interesse hast und regelmässig (1 x Woche) in einige der Notunterkünfte gehen möchtest, schreibe uns ein Email
 


 

Mobile Rechtsberatung

Die mobile Rechtsberatung geht jede Woche in die Notunterkünfte um vor Ort rechtliche Beratungen zu machen. In einigen Besuchergruppen besteht Bedarf an interessierten JuristInnen (oder Laien, die ein grosses Interesse an rechtlicher Arbeit haben), die regelmässig Zeit haben für Besuche in den Notunterkünften und die entspechende Rechtsarbeit, die sich daraus ergibt. Kontakt
 


 

Demo gegen die Entrechtung von Migrant*innen am 3. Juni in Zürich

Die Rechte von geflüchteten Menschen werden immer wieder angegriffen. Ob auf Bundes- Kantons- oder Gemeindeebene. In Asylzentren werden die Geflüchteten mit Anwesenheitskontrollen und Handyverboten schikaniert. Gelder für Deutschkurse werden gekürzt, die Teilhabe an der Gesellschaft wird erschwert. Das Bündnis «Wo Unrecht zu Recht wird» ruft zu einer breiten, farbenfrohen, kreativen und kämpferischen Demo am 3. Juni auf! Solidarisch wollen wir ein lautstarkes Zeichen gegen den andauernden Prozess der Entrechtung von Migrant*innen setzen. Unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus wollen wir als betroffene und sich solidarisierende Menschen gemeinsam gegen den Prozess der Entrechtung kämpfen. Mehr dazu hier

 
 

Velo für alle

Der öffentliche Verkehr ist zwar gut, aber teuer. Ein Fahrrad bietet eine günstige Alternative, sich flexibel und unabhängig zu bewegen, gerade auch für «eingegrenzte Menschen». Doch viele können sich ein Velo nicht leisten. Wir suchen darum alte und neue Fahrräder die ungebraucht herumstehen. Zusammen werden wir sie reparieren und in Schwung bringen, damit sie andere übernehmen und gebrauchen können. Kontakt

Blog

Termine



Mobilisierungsvideo zum 3. Juni

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Entrechtung und Gewalt gegen Frauen und Familien in den NUKs im Kanton Zürich

Etwa 700 Menschen leben im Kanton Zürich von der sogenannten Nothilfe. Sie stellt mit 8.50 Franken pro Tag die minimalste staatliche Unterstützung für Menschen in einer Notlage dar. Vom Nothilfergime betroffen sind auch Frauen und Familien. Sie sind in der Notunterkunft in Adliswil sowie in einem Durchgangszentrum in Hinteregg untergebracht. [weiter]