Aktuell

News, Aktionen und Veranstaltungen

 

1500 Menschen gingen für die Rechte von Migrant*innen auf die Strasse!

Laut und fröhlich sind am Samstag, 3. Juni rund 1500 Demonstrant*innen durch die Stadt Zürich gezogen. Zum Umzug aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus 32 zivilgesellschaftlichen und ausserparlamentarischen Organisationen sowie politischen Parteien.

Die Demonstrant*innen kritisierten insbesondere den Entscheid des Zürcher Kantonsparlaments, Geflüchteten mit F-Ausweis die Sozialhilfe zu entziehen, sowie das Melde- und Eingrenzungsregime gegen abgewiesene Asylsuchende des Zürcher Sicherheitsdirektors Mario Fehr. Weiter machten sie auf das besondere Schutzbedürfnis von geflüchteten Frauen* und traumatisierten Menschen aufmerksam. Für die rund 28'000 Sans-Papiers, welche im Kanton Zürich leben, forderte das Bündnis eine kollektive Regularisierung.  [weiter...]


 

Das ist keine Antwort, Herr Fehr!

Reaktion der kantonalen Sicherheitsdirektion auf die Petition gegen die Bunker- und Eingrenzungspolitik

Am 27. Februar hat das Bündnis «Wo Unrecht zu Recht wird» eine Petition mit über 3300 Unterschriften der kantonalen Sicherheitsdirektion übergeben. Die Petition wurde lanciert, weil sich die Situation in den Notunterkünften im Kanton Zürich für die Menschen, die in der Nothilfe leben müssen, im letzten Jahr massiv verschlechtert hat. Inzwischen hat Mario Fehr brieflich auf die Petition reagiert. Dabei verweist er lediglich auf zwei parlamentarische Anfragen aus der letzten Zeit.  [weiter...]


 

Samstag, 3. Juni 2017

Demo gegen die Entrechtung von Migrant*innen

Die Rechte von geflüchteten Menschen werden immer wieder angegriffen. Ob auf Bundes- Kantons- oder Gemeindeebene. In Asylzentren werden die Geflüchteten mit Anwesenheitskontrollen und Handyverboten schikaniert. Gelder für Deutschkurse werden gekürzt, die Teilhabe an der Gesellschaft wird erschwert.
Das Bündnis «Wo Unrecht zu Recht wird» ruft zu einer breiten, farbenfrohen, kreativen und kämpferischen Demo am 3. Juni auf! Solidarisch wollen wir ein lautstarkes Zeichen gegen den andauernden Prozess der Entrechtung von Migrant*innen setzen. Unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus wollen wir als betroffene und sich solidarisierende Menschen gemeinsam gegen den Prozess der Entrechtung kämpfen.  [weiter...]


 

Erfolgreicher Aktionstag in Uster

Am Sonntag, den 14. Mai hat das Bündnis «Wo Unrecht zu Recht wird» gemeinsam mit Bewohnern der NUK  Uster sowie engagierten Personen aus der Bevölkerung einen Aktionstag im Stadtpark von Uster veranstaltet. Viele Interessierte informierten sich über die schwierigen Bedingungen der Menschen, die in Uster in einem Zivilschutzbunker ohne Tageslicht und Frischluft untergebracht sind. Viele Direktbetroffene waren vor Ort und kamen mit Passant*innen ins Gespräch. Künstlerische Aktionen zum Thema Grenzen und Repression stimmten nachdenklich. Am  Abend kamen in einem «Salon Bastarde» verschiedene migrantische  Stimmen in Wort und Musik zur Sprache.

Bilder vom Aktionstag
 
Blog

Termine

Sa 22.07.2017 – Kempthal
Grillade sans frontières!
Nur bei schönem Wetter!

Qui? Who? Wer?
Toi, tes ami*es et les personnes de l’ASZ
You, your friends and the people from ASZ
Du, deine Freund*innen und die Leute der ASZ

Plus d’infos / More information / mehr Informationen
 

Mobilisierungsvideo zum 3. Juni

Abgewiesen und Eingesperrt

Man könnte meinen, in der Schweiz gelten die gleichen Gesetze für alle, doch für eine Gruppe von Menschen wurde ein eigenes Gesetz geschaffen, das Ausländergesetz (AuG). Systematisch wird ein Teil der Menschen, welche in der Schweiz leben, ihrer Grundrechte beraubt. Am härtesten trifft es jene, die laut dem Staatssekretariat [mehr]

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Entrechtung und Gewalt gegen Frauen und Familien in den NUKs im Kanton Zürich

Etwa 700 Menschen leben im Kanton Zürich von der sogenannten Nothilfe. Sie stellt mit 8.50 Franken pro Tag die minimalste staatliche Unterstützung für Menschen in einer Notlage dar. Vom Nothilfergime betroffen sind auch Frauen und Familien. Sie sind in der Notunterkunft in Adliswil sowie in einem Durchgangszentrum in Hinteregg untergebracht. [weiter]